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29/04 2008: tlv zum designierten Kultusminister, Dr. Peter Krause
- Es ist unverständlich, dass der Ministerpräsident jemanden als Minister ausgewählt hat, bei dem Zweifel an seiner politischen Gesinnung in der Öffentlichkeit vorprogrammiert waren. Wenn es nicht möglich ist, jemanden in gleicher zu erwartender Qualität und ohne diese Zweifel als Minister zu ernennen, ist das ein Armutszeugnis.
- Der tlv fühlt sich rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichtet und akzeptiert daher die Entscheidung des Ministerpräsidenten. Konform gehen wir an dieser Stelle mit der Landeselternvertretung (LEV). Wir werden sehr kurzfristig den persönlichen Kontakt mit Herrn Dr. Krause suchen, um in einem persönlichen Gespräch die Einstellungen, Standpunkte, Ansichten und Erwartungen zu erörtern. Wir werden objektiv und fair, wie auch in der Vergangenheit, unsere Erkenntnisse und Schlüsse daraus ziehen, um die weiteren Vorgehensweisen zu planen. Zum Erlangen dieser Erkenntnisse ist ein persönlicher Kontakt zu Herrn Dr. Krause unabdingbar. Nicht nur allein die Fairness gebietet es, jemanden zu hören, bevor man sich ein Urteil bildet.
- Der tlv akzeptiert, dass es zu diesem Thema unterschiedliche Auffassungen gibt. Wichtig für uns ist, dass die Arbeit der Thüringer Schulen in ihren jeweiligen Entwicklungswegen nicht beeinträchtigt wird.
Die "Thüringer Allgemeine" hat zum Thema "Dr. Peter Krause als Kultusminister" ein Diskussionsforum eingerichtet. 
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